23. Juni 2017

Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!

Darstellung der Herzinfarkt-Alarmzeichen (Quelle: Deutsche Herzstiftung)

Die Deutsche Herzstiftung warnt vor einer Verwechslung der bundesweiten Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) für den Ärztlichen Bereitschafts- bzw. Notdienst mit der Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst und Feuerwehr, was fatale Folgen haben kann. Denn bei lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html) und Schlaganfall sowie Unfällen ist unbedingt die 112 zu wählen. „Die 112 ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig und darf keinesfalls mit der sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst verwechselt werden“, betont der Notfallmediziner Prof. Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. „Allein der Begriff ,Notdienst‘ für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist irreführend.“

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22. Juni 2017

Extreme Hitze: Was müssen Herzpatienten beachten?

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Sommerliche Hitze mit sehr hohen Temperaturen über 30 Grad Celsius kann zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz- oder Blutdruckproblemen in Behandlung sind. Mögliche Folgen der hohen Temperaturen sind Müdigkeit und Schwindel sowie Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufkollaps, außerdem Herzrhythmusstörungen oder auch Muskelkrämpfe. „Diesen Komplikationen können Betroffene vorbeugen, indem sie mit ihrem behandelnden Arzt spezielle Vorsichtsmaßnahmen besprechen, die je nach Herzerkrankung und Behandlung unterschiedlich sein können, zum Beispiel Anpassung der Trinkmenge oder notwendige Dosierungsänderungen bei Medikamenten“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Markus Haass (Mannheim) vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.

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22. Juni 2017

Sonnencremes: Darauf kommt es bei der Darstellung der Wirksamkeit an

Wirksamkeit von Sonnencremes (MPI für Bildungsforschung)

Selbst Hautärzte unterschätzen die Schutzwirkung von Sonnencremes, wenn diese ungünstig dargestellt wird, wie eine Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt. Verbrauchern kann eine einfache Faustregel helfen.

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22. Juni 2017

Globale Studie zu Todesursachen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen Statistik weiter an

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, führen in Deutschland und weltweit die Statistik der Todesursachen an. Nachdem die Sterberate viele Jahre deutlich zurückgegangen war, stagniert sie seit einigen Jahren. 2015 starben in Deutschland rund 357.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Knapp die Hälfte dieser Todesfälle lässt sich auf eine unausgewogene Ernährung zurückführen. Damit liegt Deutschland gleichauf mit vielen weiteren Ländern, wie ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Journal of the American College of Cardiology" schreibt.

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19. Juni 2017

Schlechter Schlaf: Schnarchen stört jede vierte Frau

Das Schnarchen des Partners hat großen Einfluss auf die eigene Nachtruhe. Wie der DAK-Gesundheitsreport in einer Sonderanalyse zum Tag des Schlafes am 21. Juni zeigt, fühlt sich jede vierte Frau (27 Prozent) durch ihren schnarchenden Partner oder dessen Bewegungen gestört. Knapp jeder fünfte Befragte (19 Prozent) schläft nachts nur maximal fünf Stunden. Und: Jeder Neunte fühlt sich im Schlafzimmer durch Umgebungslärm gestört.

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19. Juni 2017

Gesundheitsverhalten in Europa – wie schneidet Deutschland ab?

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Die Bevölkerung in Deutschland ist sportlich aktiver als der europäische Durchschnitt. Beim Raucher-Anteil liegen die Werte in Deutschland relativ nah am EU-Durchschnitt. In anderen Bereichen des Gesundheitsverhaltens steht Deutschland dagegen weniger gut da: So liegt Deutschland im EU-weiten Vergleich beim täglichen Obstkonsum im hinteren Drittel. Beim Rauschtrinken ist der Anteil hierzulande überdurchschnittlich hoch.

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19. Juni 2017

Herz-OP mit der 3D-Brille

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Ein neues Video des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) erklärt die Insuffizienz der Mitralklappe im menschlichen Herzen und veranschaulicht die faszinierende Möglichkeit, diese häufige Herzerkrankung minimalinvasiv-chirurgisch zu behandeln.

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16. Juni 2017

Jahrbuch Intensivmedizin: Bei reanimierten Patienten frühzeitigen Therapieabbruch vermeiden

Jahrbuch Intensivmedizin: Eine aktuelle Studie zur Intensivtherapie reanimierter Patienten belegt, dass zu häufig zu früh eine infauste Prognose gestellt und die Behandlung vorzeitig abgebrochen wurde; ein Viertel der Patienten hätte überleben können, die Mehrheit in gutem neurologischem Zustand. Dr. Hendrik Drinhaus und Professor Dr. Bernd W. Böttiger (Köln) berichten in ihrem Beitrag zum aktuellen Jahrbuch Intensivmedizin detailliert über die Möglichkeiten der Intensivtherapie und Prognosestellung bei reanimierten Patienten.

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14. Juni 2017

Unsere Ernährung beeinflusst soziales Entscheidungsverhalten

Unser Verhalten ist messbar davon abhängig, was wir zu uns genommen haben. Dies zeigt eine aktuelle Studie, deren Ergebnisse in der renommierten Wissenschaftszeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America” (PNAS) veröffentlicht wurden.

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14. Juni 2017

Krankenkassen - Studie lässt Manipulationen bei Solidarausgleich vermuten

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Beeinflussen Krankenkassen Diagnosen, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu erhalten? Eine Studie unter Beteiligung der LMU-Ökonomin Amelie Wuppermann liefert Hinweise auf einen entsprechenden Zusammenhang.

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14. Juni 2017

Neuer Patientenleitfaden Bluthochdruck veröffentlicht

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet an Bluthochdruck. Nach Schätzungen ließen sich 50 Prozent der Schlaganfälle und Herzinfarkte durch eine rechtzeitige Behandlung verhindern. Die Deutsche Hochdruckliga hat daher den „Patientenleitfaden Bluthochdruck“ veröffentlicht. Die Broschüre bietet Betroffenen und Interessierten Informationen über Möglichkeiten der Erkennung, potentielle Ursachen und Behandlungswege.

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14. Juni 2017

Neue Studie: Hohes Alter, aber nicht für alle

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Seit gut einem Jahrhundert steigt die globale mittlere Lebenserwartung. Kann sich der Trend immer weiter fortsetzen? Langlebigkeits-Optimisten sind überzeugt, dass heute schon Menschen leben, die 150 Jahre alt werden können. Doch zwischen einzelnen Regionen und gesellschaftlichen Schichten gibt es enorme Unterschiede bei der Lebenserwartung. Wie diese zustande kommen, zeigt die neue Studie des Berlin-Instituts. Gesellschaft und Politik sind gefordert, in den verschiedensten Handlungsfeldern aktiv zu werden, um die gesundheitlichen Ungleichheiten auszugleichen.

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9. Juni 2017

Neurodermitis: Wie Eltern und Kinder sich entspannen können

Wie kann das Leben von Kindern mit Neurodermitis erleichtert, wie können betroffene Familien entlastet werden? Die Zahl der Irrtümer und Irrwege ist groß. Therapeuten der Kinderklinik Osnabrück haben in einem Ratgeber-Band alle nützlichen Erklärungen und Empfehlungen zusammengestellt - im Teil 1. für die Kinder, im Teil 2. für die Eltern.

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8. Juni 2017

Brustkrebs: Wie sich das Erkrankungsrisiko minimieren lässt

Brustkrebs vermeiden: Etwa jede zehnte Frau erkrankt an Brustkrebs. Entsprechend hoch sind Besorgnis und Angst der meisten Frauen. Doch die wenigsten richten ihr Leben darauf ein, ihre individuell unterschiedlichen Risiken möglichst zu verringern. Professor Dr. Hermann Delbrück hat in einer Monografie dazu die entscheidenden Empfehlungen zusammengestellt - zu den Themen: Ernährung, Impfungen, Hormone, Sport, Umweltbedingungen, Medikamente, Chirurgie, Naturheilmittel, Psyche.

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2. Juni 2017

Krebs aus der Nachbarschaft

Der gängigen Lehrmeinung nach entsteht Krebs dadurch, dass einzelne Zellen durch Defekte in ihrer Erbsubstanz entarten, dadurch zusätzliche Fehler entstehen und letztlich die betroffenen Zellen beginnen, unkontrolliert zu wachsen. Diese Primärtumoren können streuen und an anderen Stellen im Körper Metastasen, so genannte Sekundärtumoren, bilden. Aber der Ursprung für Tumorbildung muss nicht notwendigerweise in den betroffenen Zellen selbst liegen, wie eine Studie der Universität Freiburg jetzt zeigt. Signale zur Entartung können auch von außen kommen – und besonders teilungsaktive, aber eigentlich intakte Stammzellen umprogrammieren.

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2. Juni 2017

Gebrochenes Herz: körperlicher Stress ist Risikofaktor

Verlust eines geliebten Menschen, Streit mit dem Nachbarn, Infektionen oder ein Sturz – seelischer und auch körperlicher Stress können Auslöser für ein gebrochenes Herz, das Broken-Heart-Syndrom, sein. Dabei scheint körperlicher Stress gefährlicher zu sein als emotionaler. Das zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

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1. Juni 2017

Erkrankungen der Verdauungsorgane sind die vergessenen Volkskrankheiten

Die nicht-malignen Krankheiten der Verdauungsorgane sind nach den Herz-Kreislaufstörungen die häufigsten Krankheiten der Deutschen. Jährlich werden rund zwei Millionen Menschen, die an einer Erkrankung des Verdauungssystems leiden, im Krankenhaus behandelt. Als Volkskrankheiten werden die gastroenterologischen Erkrankungen dennoch nicht wahrgenommen – und rangieren in Gesundheitspolitik und Wissenschaftsförderung entsprechend weit hinten. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrem neuen „Weißbuch Gastroenterologische Erkrankungen 2017“. Mit dem erstmalig aufgelegten Weißbuch will die DGVS eine validierte Zahlengrundlage schaffen, auf deren Basis Diskussionen über die Gegenwart und Zukunft der gastroenterologischen Erkrankungen in Deutschland geführt werden können.

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